Ausgabe vom 06.01.2009 - 05:51 Uhr
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Aupair in Texas
Dajana Schwendt aus Lehnitz ist aufgebrochen, um ein Jahr lang in den USA als Aupair-Mädchen zu arbeiten. Am 13. Oktober 2008 ist die Lehnitzerin nach New York gflogen, wo sie einen einwöchigen Vorbereitungskurs besucht, bevor sie weiter nach Celine im Bundesstaat Texas reist, um bei ihrer neuen Familie einzuziehen. Ein Porträt der 22-Jährigen haben wir beigestellt. Wer Kontakt mit Dajana aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail tun. Wir werden die Anregungen und Fragen gerne weiterleiten. Wenn Dajana statt ä, ö und ü die Buchstabenfolgen ae, oe und ue verwendet, liegt übrigens daran, dass es diese auf amerikanischen Tastaturen nicht gibt.


19.11.2008:

So, nun endlich, nach einem Monat seit meinem letzten Beitrag, melde ich mich mit einer Menge neuer Nachrichten im Gepäck zurück! Es gibt sowohl gute als auch schlechte News – zuerst die schlechten: Im Laufe der Zeit und seitdem der Alltag so richtig Einzug gehalten hat, hat sich mehr und mehr herauskristallisiert, dass meine Gasteltern und ich einfach einige scheinbar unüberwindbare Differenzen haben, was die Kindererziehung und auch das gemeinsame Leben unter einem Dach angehen. Folglich gab es einige auch sehr nervenaufreibende Gespräche mit meiner Betreuerin hier vor Ort, meinen Gasteltern und mir – das Resultat daraus ist nun, dass wir uns im gegenseitigen Einverständnis darauf geeinigt habe, dass ich die Familie am 19. Dezember 2008 verlassen werde. Und ich muss sagen, dass diese Entscheidung nicht zu den schlechten Nachrichten gehört, denn ich bin wirklich froh darüber. Wäre ich in dieser Familie noch länger geblieben, wäre dieses Auslandsjahr wahrscheinlich keine besonders gute Erfahrung gewesen. Die Kinder werde ich aber schon sehr vermissen.
Die Weihnachtsfeiertage werde ich nun entweder bei meiner Betreuerin und ihrer Familie oder bei Janine verbringen, denn es ist wohl sehr schwierig, während der Weihnachtszeit vermittelt zu werden und ich habe aktuell auch noch keine neue Familie in Aussicht! Mein Wunsch ist es aber, hier in Texas und in der Nähe von Dallas zu bleiben, denn das Land und die Leute gefallen mir super gut! Es ist also noch alles offen – es bleibt weiterhin spannend! Aber kommen wir doch nun zu einigen Dingen, die ich in der Zwischenzeit noch so erlebt habe ;o)
Mittlerweile habe ich nun schon an zwei Aupair-Treffen teilgenommen, die jedes Mal im Haus meiner Betreuerin stattgefunden haben und es ging hauptsächlich immer darum, viel zu essen, mit anderen Aupairs zu quatschen, gemeinsam Spiele zu spielen und von jedem mitgebrachte Geschenke zu gewinnen – ich war darin meist ziemlich erfolgreich. An unserem Weihnachts-Aupair-Treffen haben wir dann auch „gewichtelt“ – oder zumindest eine Art davon. Es hat viel Spaß gemacht und ich hatte jedes Mal eine gute Zeit – das nächste Treffen ist dann am 25. Januar und dann auch gemeinsam mit den Gastfamilien. Na mal schauen, mit wem ich dann dort hingehen werde?! An einem anderen Wochenende bin ich mit Janine und ihren Kids nach Fort Worth (eine Stadt in der Nähe von Dallas) gefahren, um dort die Stockyards zu besuchen. Das ist eine Art Mini-Cowboy-Stadt, in der man sich viele Sachen anschauen und Souvenirs kaufen kann. Einmal täglich leiten dann dort die Cowboys eine kleine Herde Longhorns durch die Straße – da haben wir mal so richtiges Westernfeeling erlebt ;o)
Am 17. November 2008 war dann ja auch Thanksgiving – ein nationaler Feiertag, an dem es darum geht, mit der Familie einen großen Truthahn und noch einiges mehr zu verzehren. Da meine Gasteltern an diesem Tag nichts besonderes geplant hatten, weil sie beide Bereitschaftsdienst hatten und unserer Verhältnis auch schon etwas angespannt war, habe ich diesen Tag gemeinsam mit Janine’s Gastfamilie verbracht.
Es war eine tolle Erfahrung, endlich einmal mit so vielen Amerikanern unterschiedlichen Alters zusammen zu kommen, zu reden und zu essen. Wir waren rund 18 Besucher und alle waren sehr nett. Nur das Essen hat etwas gewöhnungsbedürftig geschmeckt – einiges war sehr süß zubereitet und das hat, meiner Meinung nach, nicht besonders gut mit dem herzhaften Truthahnfleisch harmoniert.
Im Allgemeinen muss ich sagen, dass ich bis jetzt kein besonders großer Fan der amerikanischen Küche bin – es liegt bestimmt auch an dem Stress mit meiner Gastfamilie, aber ich habe bis jetzt rund sechs Kilogramm abgenommen, anstatt zu zunehmen! Naja, nach dem großen Essen wird dann an diesem Tag nach Mitternacht auch die Weihnachtsshopping-Saison eröffnet, und viele Shops öffnen dann ihre Ladentüren, um tolle Schnäppchen anzubieten.
Wir wollten uns dieses Spektakel natürlich nicht entgehen lassen und sind zur Geisterstunde in ein Outlet-Center in der Nähe gefahren, um dort vielleicht das ein oder andere Sonderangebot günstig abzugreifen. Als wird dort angekommen waren, konnten wir allerdings unseren Augen kaum glauben – alles war voller Menschen, die teilweise bereits in sehr langen Schlangen vor den Geschäften angestanden haben und auf die Öffnung warteten. Einfach nur verrückt! In einigen Läden musste man mehr als eine Stunde anstehen, um an der Kasse bezahlen zu können – wir haben uns, ehrlich gesagt, einfach ein paar Mal vorgedrängelt, sonst hätten wir ja nie die ganzen anderen Geschäfte noch erobern können ;o) Schlussendlich waren wir bis sechs Uhr morgens erfolgreich shoppen und sind nur noch todmüde in unsere Betten gefallen! Das war schon total amerikanisch ;o)
Aber Shopping wird hier wirklich sehr großgeschrieben – ich konnte bisher noch keinen Dollar von meinem wöchentlichen Verdienst sparen, weil ich den ganzen verlockenden Angeboten überall einfach nicht standhalten konnte ;o)
Allerdings finde ich die Vorweihnachtszeit bislang etwas enttäuschend – es gibt keine Weihnachtsmärkte, keinen Advent, keinen Adventskalender, keinen Nikolaus, kein Plätzchenbacken usw.. Das fehlt mir doch alles sehr! Was mir aber total gut gefällt, sind die Häuserdekorationen – manchmal steht man einfach vor einem Haus denkt „Wow!“. So viele Lichterketten und sonstige Dekorationselemente hat man selten auf einmal gesehen! Riesige Schneemänner, Santa Claus’ oder Rentiere zieren die Vorgärten – es wäre wahrscheinlich nicht mein Geschmack, aber es ist einfach nur faszinierend, das alles Mal so zu sehen! Das Wetter ist immer noch nicht besonders winterlich – im Durchschnitt bewegen sich die Temperaturen meist so zwischen 17 – 20°C oder mehr! Es kann aber auch von heute auf morgen Minusgrade geben – es gab bis jetzt auch schon wirklich sehr, sehr kalte Tage, aber wie gesagt, dass kann dann morgen schon wieder ganz anders aussehen … Die Narbe, die von meinem kleinen Touristenunfall zurückgeblieben ist, verheilt sehr gut. Die Fäden sind schon seit einer ganzen Weile gezogen und nun behandle ich die Wunde mit einer Narbensalbe. Ich hoffe, dass bis zu meinem nächsten Bericht nicht wieder so viel Zeit vergehen wird und verbleibe bis dahin wieder einmal mit warmen Grüßen an Euch alle.

Eure Dajana aus Texas



14.11.2008: Zwei weitere Wochen ...

Zwei weitere Wochen sind nun schon vergangen und ich kann gar nicht glauben, dass ich nun wirklich einen ganzen Monat in den USA bin - die Zeit verging bis jetzt wirklich sehr schnell!
Ich hatte mittlerweile auch schon einige "Playdates" mit einem befreundeten Au Pair - Janine. Sie kommt auch aus Deutschland. "Playdate" bedeutet eigentlich nur, dass sich Au Pairs jeweils mit ihren Kindern auf einem Spielplatz oder in einem Park treffen, um dort gemeinsam auf die Kids aufzupassen und natürlich auch ein bisschen miteinander zu quatschen. Außerdem habe ich die meisten meiner Freizeitaktivitäten gemeinsam mit Janine unternommen, und wir planen auch schon, ab Januar zusammen das College zu besuchen.
So war ich mit Janine und einigen anderen Au Pairs, die sie bereits kannte, auch an Halloween unterwegs. Wir haben uns zuerst bei mir getroffen, um uns in unsere Kostüme zu werfen. Janine war eine Art Fee-Hexe-Mix, und ich bin als Cowgirl gegangen - passend zu Texas ;o)
Die ganzen Accessoirs (bis auf den Hut - der war ein Geschenk von lieben Freunden) hab ich natürlich noch vorher in einem Kostüm- & Party-Store besorgt. Solche Läden gibt es ja hier wie Sand am Meer! Wir sind dann nach Dallas gefahren, um dort die anderen zu treffen und sind dann weiter gezogen um zu einer Haus- (also Privat-)Party zu gehen. Da war allerdings nicht so viel los, und wir sind weiter gefahren und haben uns dann entschieden, an einer Art "Partymeile" zu parken, um dort ein bisschen herumzulaufen und einfach mal die Menschen dort zu beobachten.
Es ist wirklich faszinierend wie die Amerikaner Halloween celebrieren - fast alle trugen aufwändige Kostüme und hatten einfach Spaß. Wir haben dort eine Menge Fotos geschossen ;o)
Mittlerweile waren wir auch schon viel shoppen, und ich habe bis jetzt fast jede Woche all mein Geld für neue Kleidung ausgegeben. Wenn man die richtigen Läden oder Outlet-Shoppingcenter kennt, kann man hier sehr günstig Markensachen erstehen - einfach zu verlockend!
Ich kenne jetzt auch schon einige gute Fastfood-Restaurants, und wenn man alles in Maßen konsumiert, muss man auch keine Angst haben zuzunehmen (hoffe ich zumindest!). Im Kino waren wir auch schon, und das werden wir wohl auch noch oft machen, denn ein Ticket kostet hier nur 1,50 $ (!) - da kann man sich auch einfach mal Filme anschauen, die man sich sonst nicht im Kino angesehen hätte, und man ärgert sich nicht über die teuren Preise, wie manchmal in Deutschland ;o)
Die Arbeit mit den Kindern wird auch immer intensiver - ich musste nun auch schon einige Male auf sie allein aufpassen, und bis auf kleine Machkämpfe hat bisher immer alles gut funktioniert.
Vergangenen Freitag wollte ich mit der großen Tochter Kekse backen. Das war nur so eine Fertigbackmischung, und es erschien mir sehr einfach zu sein. Aber die Leute, die mich kennen, wissen, dass sich meine Back- und Kochkünste eher in Grenzen halten, und das bestätigte sich auch dieses Mal leider wieder. Die Kekse haben sich im Ofen nämlich um das 3-fache ihrer Größe im Rohzustand ausgedehnt, so dass wir also einen Riesenkeks hatten, weil alle Kekse zusammengebacken sind. Zudem hab ich sie auch zu lange im Ofen gelassen, und wir konnten danach alles wegschmeißen :o( Ich habe der Tochter dann angeboten, es noch mal zu versuchen, aber sie hatte dann keine Lust mehr und wollte lieber spielen - naja so sind Kinder ;o)
Meine Gasteltern haben sich noch ein weiteres Auto angeschafft - einen Mercedes. Sie schätzen die gute deutsche Wertarbeit ;o) Apropos "Auto" - einen Tag habe ich versehentlich eine der Katzen über Nacht ins Auto eingesperrt. Upps, naja, sie hat es überlebt, aber jetzt schaue ich immer lieber ein Mal mehr nach...
Einen Friseurbesuch habe ich auch schon hinter mir, aber die Preise dafür sind ähnlich wie in Deutschland - hier haben wir also mal kein Schnäppchen geschlagen. Was mir auch völlig neu war, war, dass hier auch die Uhren umgestellt wurden. Wir haben vor circa einer Woche die Zeit um eine Stunde zurück gedreht. Aber dafür gibt es nicht so feste Daten wie in Deutschland - das entscheidet dann die Regierung von Zeit zu Zeit!
Ein Bankkonto habe ich bisher immer noch nicht eröffnet, aber die Sozialversicherungsnummer habe ich bereits, und ich hoffe, dass ich es in dieser Woche noch schaffe.
Meine Päckchen in die Heimat sind alle gut nach circa 10 Tagen angekommen, und alle Bedachten haben sich sehr gefreut, denn größtenteils waren es Souveniers aus New York ;o)
Über die Reaktionen auf das Wahlergebnis kann ich leider nicht viel berichten. Meine Gasteltern waren jedenfalls nicht sehr begeistert, aber ich denke, spürbare Veränderungen wird es dann geben, wenn Obama sein Amt im Januar wirklich antritt.
Meine wichtigste, spannendste und irgendwie auch lustigste Erfahrung bisher habe ich aber noch gar nicht erwähnt, aber nur vorab - Es geht mir gut!:
Ich musste am vergangenen Sonntag nämlich den Emergency Room - also die Notaufnahme - besuchen! Am Sonntagnachmittag hatte ich mich mal wieder mit Janine gestroffen, um zu shoppen, essen und danach ins Kino zu gehen. Als wir vom Restaurant dann so auf dem Weg zu unseren Autos waren, entdeckten wir auf dem Parkplatz solche Zinnstatuen von den in Texas sehr verbreiteten "Long Horn"-Bullen und einem Pferd mit einem darauf sitzenden Cowboy.
Wir dachten, dass es ein witziges Andenken wäre, davon Fotos zu machen, wie wir selbst darauf sitzen. Nicht lang nachgedacht, haben wir das dann auch getan. Es war noch alles in Ordnung, als wir die Fotos auf den Bullen gemacht haben. Aber nachdem Janine ein Bild von mir gemeinsam mit dem unechten Cowboy gemacht hatte, geschah dann das Unglück!
Ich blieb mit meiner Wade an den Sternen der Stiefel des Cowboys hängen. Es tat zunächst ein bisschen weh, und ich dachte, ich hätte vielleicht eine dicke Schramme, was ja nicht weiter schlimm gewesen wäre. Als ich dann aber meine Jeans hoch zog, um nachzusehen, wie schlimm es wirklich war, klaffte mir eine riesige offene Wunde entgegen. Wir bekamen beide einen wahnsinnigen Schreck und entschieden recht bald unsere Nachmittagspläne zu verschieben. Wie sind dann schnell zu Janines Gastmutter gefahren, damit sie sich das ganze Missgeschick mal ansieht und uns einen Rat gibt, was als nächstes zu tun sei. Auch sie erkannte rasch, dass das nicht nur mit einem Pflaster zu behandeln sei, und schickte uns zum Emergency Room, nachdem sie meiner Gastfamilie alles am Telefon erklärt hatte. Dort sind wir dann auch schon einige Minuten später angekommen, und es hieß erst einmal einige Papiere auszufüllen. Bis auf kleine Verständigungsschwierigkeiten hat soweit auch alles gut geklappt. Als die Krankenschwester dann aber meine Wunde sah, war sie sehr erstaunt, dass wir keinen Krankenwagen gerufen hatten, sondern selbst dort hingekommen waren. Es war wohl nicht alltäglich, was sie dort an meinem Bein vorfand. Recht schnell lag ich dann auch schon auf einer Liege in einem der Behandlungsräume, und ich kann euch sagen, dass sieht wirklich alles aus wie im TV ;o)
Naja, der Arzt war dann auch schon zur Stelle und bewunderte ebenfalls meinen sehr beeindruckenden "Cut". Er hieß Marc, und einen besseren Doctor hätte ich mir wirklich nicht wünschen können - er war total witzig, hat die ganze Zeit Späße gemacht und hat sich viel mit uns unterhalten. Janine durfte auch die ganze Zeit bei mir bleiben, mein Händchen halten, und wir durften sogar Fotos machen - obwohl ich noch dazu sagen muss, dass alles eher schmerzfrei ablief. Gott sei Dank, aber ich denke dazu haben auch mein Adrenalin und die vielen Betäubungsspritzen beigetragen.
Nun ja, das Resultat ist nun eine circa 20 Zentimeter lange Narbe an meinem linken Bein unterhalb des Knies. Dafür waren 15 Stiche nötig! Diesen Tag werde ich wohl niemals vergessen, denn dieses Andenken (und nicht nur ein Foto) sehe ich ja nun jeden Tag ;o) Nächste Woche muss ich dann zum Fädenziehen und dann heißt es "cremen, cremen, cremen" - so dass alles gut verheilen kann! Ich kann mich momentan also nur im "Schneckentempo" vorwärts bewegen, weil es jetzt natürlich doch schon manchmal wehtut - sogar der Zweijährige läuft mir vor der Nase weg ;o) Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich, und da muss ich jetzt durch! Meine Versicherung, die ich über die Organisation abgeschlossen habe, übernimmt übrigens alle Kosten! Ich muss also keine 2000 bis 5000 US-Dollar bezahlen. Das wäre nämlich der Preis für eine solche Behandlung, wenn man nicht krankenversichert wäre, wie uns Marc erklärt hat.
Das nächste spannende Event ist jedenfalls schon diesen Freitag - da hab ich dann mein erstes Au-Pair-Treffen, und wir müssen dazu alle ein Gericht aus unserer Heimat mitbringen. Oh nein, schon wieder etwas Kochen!!!! ;o)
Ich berichte weiterhin!

Eure Dajana aus Texas


03.11.2008: Wahl beginnt mit Kaffeeebecher

Als Ausländer ist man in den USA momentan einer sehr hohen Reizüberflutung ausgesetzt. Seit meiner Ankunft waren alle Leute voll mit ihren Halloween-Vorbereitungen beschäftigt – und zudem sind die Stunden bis zur Präsidentschaftswahl auch gezählt.
Das heißt, die Medien sind voll von Kürbissen, den neuesten Kostümvorschlägen und natürlich auch von Barack Obama und John McCain. Werbung, Berichte, Reportagen, Plakate und Merchandisingartikel werden gedruckt. Man hatte auch die Möglichkeit, beide Großereignisse zu kombinieren und an Halloween beispielsweise eine Obama-Maske zu tragen.
Aber gut, Halloween ist nun überstanden und Amerika konzentriert sich auf die Wahl. Der Wahlkampf läuft hier etwas propagandistischer ab als in Deutschland. In unserer Heimat sind wir die üblichen Plakate und Parteipromoter auf der Straße, die TV-Diskussionen oder Zeitungsinterviews gewöhnt. In den USA gibt es ganze Fernsehsender, die sich mit keinem anderen Thema beschäftigen, und auch die Wahlkampfreden der Präsidentschaftskandidaten unterscheiden sich erheblich von denen unserer Politiker. Während in Deutschland meist eher sachlich diskutiert wird und persönliche Angriffe eher „durch die Blume“ passieren, greifen sich McCain und Obama ganz öffentlich an und stellen auf eine sehr deutliche Art und Weise die eigenen Vorzüge heraus.
Barack Obama hat sogar einen eigenen Fernsehkanal namens „Obama's Plan for America“, welcher in einer Dauerschleife seine Lebensgeschichte und natürlich auch sein politisches Vorhaben zeigt. Alles ist mit theatralischer Musik unterlegt, gezeigt werden zudem Kindheitsbilder und Familienmitglieder, die aus Obamas Leben erzählen. Ich denke, dieser Sender soll Obama seinen zukünftigen Wählern persönlich näher bringen, in dem er als einfacher Mann des Volkes dargestellt wird. Bedenklich finde ich allerdings, dass der Wahlkampf auch auf Kindersendern ausgetragen wird und Mr. Obama dort ebenfalls in Werbespots in Erscheinung tritt.
Texas ist politisch eher konservativ eingestellt. Natürlich kann ich das nicht repräsentativ belegen, aber ich bemerke es in Gesprächen mit meinen Gasteltern oder anderen Aupairs, die wiederum über ihre Gasteltern erzählen. Zudem ist es am allgemeinen Verhalten abzulesen – und vor allem ist es in den Vorgärten der Haussiedlungen zu sehen. Dort positionieren viele Hausbesitzer Schilder mit eindeutigen politischen Statements zur Wahl. Obwohl in den USA auch geheim gewählt wird, ist eine solch offenkundige Meinungsäußerung kein Problem. In Deutschland wäre das meiner Meinung nach unvorstellbar. Und wie bereits angedeutet, fand ich auf meinen Autofahrten durch solche Wohngebiete deutlich mehr McCain- als Obama-Schilder.
Es ist interessant, als Bürgerin eines demokratischen Landes auch einmal die andere Seite zu hören und diese auch ein bisschen zu verstehen. Die wohlhabende Bevölkerung wird wohl nicht Obama wählen, denn seine geplanten Steuererhöhungen und Umstellungen bezüglich des Krankenversicherungssystems bedeuten für sie natürlich mehr Abgaben als bisher. Wer möchte schon freiwillig mehr seines zum Teil hart verdienten Geldes abgeben als nötig, wenn es vorher ja auch anders funktioniert hat?
Oft wird diese Wahl aber auch als eine „Wahl der Rassenfrage“ betrachtet. Man geht teils davon aus, dass fast alle Bürger afroamerikanischer Abstammung nicht wegen der politischen Hintergründe Obama wählen werden, sondern weil sie die gleiche Hautfarbe teilen. Ich habe eines morgens eine Diskussionsrunde verfolgt, in der es darum ging, dass es einer weiblichen Politikerin nicht erlaubt wurde, für die Präsidentschaft zu kandidieren, weil sie nicht genügend Erfahrung hätte beziehungsweise noch nicht lang genug Gouverneur in ihrem Staat sei. Mein Gastvater klärte mich dann aber darüber auf, dass diese Politikerin schon länger im Amt sei als Obama und sie nur nicht aufgestellt wurde, weil sie eine Frau ist. Aber gegen Obama dürfte nichts gesagt werden, sonst würde man nicht mehr „political correct“ handeln und als Rassist gelten. Das ist schon eine unfaire Geschichte. Dass eine Frau die Regierung übernimmt, wäre in den USA tatsächlich undenkbar – es herrschen wohl noch zu viele Vorurteile gegen berufstätige Frauen. Betrachtet man zudem noch die Wahlergebnisse der letzten Jahre, ist erkenntlich, dass sich die demokratischen und konservativen Regierungssysteme in regelmäßigen Abständen abgewechselt haben, da die Menschen ja immer das haben wollen, was sie momentan nicht haben. Das würde nun bedeuten, dass es Zeit für eine Veränderung wäre.
Hier geht man des Weiteren davon aus, dass nicht George W. Bush allein die Schuld an der momentan schlechten wirtschaftlichen Lage der USA trägt, sondern auch die Menschen selbst zu hohe Kredite aufgenommen haben und im Nachhinein nicht in der Lage gewesen sind, diese wieder zurückzuzahlen. Über die Kriege, die Bush offensichtlich zu verantworten hat, habe ich hier allerdings noch keinen Satz gehört. Obamas Pläne einer demokratischen Regierung bewerten viele Texaner auch als „freiheitseinschränkend“. Sie sehen ihre Entscheidungsfreiheit und Individualität bedroht.
Aber das ist ja auch verständlich in einem Staat, in dem es erlaubt ist, Pistolen (mit Lizenz) in der Öffentlichkeit am Körper zu tragen und man unbekannte Menschen, die das eigene Grundstück betreten, erschießen darf, ohne dafür angeklagt zu werden. Sie sind der Meinung, dass es der Idee des „American Dreams“ widerspricht und vielleicht für andere Länder oder Kontinente funktionieren mag, aber eben nicht für die USA.
Am großen Wahltag wird der Großteil der amerikanischen Bevölkerung wählen gehen. Allerdings ist es für einige Gebiete, die etwas ländlicher gelegen sind (so wie mein Wohnort) auch möglich, schon vorher seine Stimme in einem Wahllokal abzugeben. Meine Gasteltern haben es so gemacht. Man ist allerdings nicht gezwungen, in ein vorgeschriebenes Wahllokal zu gehen, so wie es in Deutschland der Fall ist. So ist es möglich, mehrmals unter einem anderen Namen seine Stimme abzugeben, wenn man vorgibt. seinen Ausweis nicht dabei zu haben. Die Kontrollen hier sind nicht so strikt. So kann man also einmal mit „Mickey Mouse“ und einmal mit „Goofy“ unterschreiben und schon hat man zwei Stimmen abgegeben. Das ist offiziell natürlich nicht so, aber mein Gastvater hat es mir so erzählt. Das ist schon etwas beängstigend, finde ich.
Ich bin trotz allem sehr gespannt, wie die Wahl ausgehen wird und wie die Reaktionen sein werden. Ich bin froh, dass ich mich nur bei meiner Kaffeebestellung an der Tankstelle zwischen einem Obama- oder McCain-Becher entscheiden musste. Ich hab Obama genommen.

Eure Dajana aus Texas


27.10.2008: Wie Tanken zum Abenteuer wird

Tja, die erste "Arbeitswoche" in Texas ist nun vorbei. Es galt viel Neues kennen zu lernen. Das Wochenende nach meiner Ankunft war nun vorbei und die Kinder mussten zur Schule. Am Sonntag zuvor bin ich mit meinem Gastvater schon einmal die Strecken zu den Schulen der Kids abgefahren, um den Weg kennen zu lernen und schon da hab ich gemerkt, dass das Autofahren hier ein bisschen anderes funktioniert als in Deutschland.
Es ist erlaubt auf der rechten Seite zu überholen, und die Ausfahrten-Spuren sind auch gleichzeitig die Auffahrt-Spuren!!! Da muss man schon ganz schön aufpassen. Die ersten beiden Tage bin ich der Gastmama aber erst einmal nur auf dem Weg zur Schule im Landrover hinterher gefahren, weil ich das Fahren noch üben und die Strecken noch besser kennen lernen sollte.
Wir verlassen also so gegen 6:30 Uhr das Haus (sehr früh!!!), und es ist dann auch schon so 8:30 Uhr, als alle Kinder zur Schule gebracht sind und ich wieder zurück in Celina bin (meinem momentanen Heimatort).
Am Montag sollte ich mich dann, nachdem die Kinder zur Schule gebracht waren, mit meinem Gastvater treffen, um ein Bankkonto für mich zu eröffnen. Ich wartete wie verabredet in einem Starbucks, aber er verspätete sich und ich musste länger dort sitzen. Währenddessen sprach mich ein Student an, ob ich denn Russin sei - wie er! Ich klärte ihn auf, und wir unterhielten uns ein Weilchen, das war ganz nett, und er meinte mein Englisch sei schon sehr gut - da war ich natürlich auch ein bisschen stolz ;o)
Als mein Gastvater dann endlich kam, erklärte er mir, dass wir noch kein Konto ohne Sozialversicherungsnummer eröffnen könnten. Diese wollten wir dann Dienstag beantragen, und so zeigte er mir noch eine Shoppingmall in der Nähe - sie war nicht besonders groß, aber es war interessant, einmal ein paar typisch amerikanische Läden zu sehen - allein macht shoppen allerdings nicht sooo viel Spaß! Naja, so fuhr ich dann am Nachmittag wieder zurück nach Celina, schrieb dort ein paar E-Mails nach Hause und wartete darauf, dass alle wieder kommen würden. Abends gegen 18 Uhr sitzen wir dann immer alle beisammen und essen gemeinsam Abendbrot - das ist immer ganz nett, weil alle von ihrem Tag oder ich von Deutschland erzähle.
Am Dienstag hat mir dann meine Gastmutter ihre Praxis und die nahegelegenen Post- und UPS-Ämter gezeigt. Von dort schickte ich dann gleich mal zwei Päckchen zu meiner Familie und Freunden nach Deutschland - ich kann natürlich nicht verraten was drin ist, aber ich kann behaupten, dass die Versandkosten teurer waren, als der Inhalt ;o) Aber das war es mir mal Wert!
Am Nachmittag bin ich dann mit meinem Gastvater, wie verabredet, zu dem Amt gefahren, wo ich meine Sozialversicherungsnummer beantragen konnte - ich musste dort allein warten, bis ich mit meiner gezogenen Nummer aufgerufen wurde, weil er wieder arbeiten musste. Ich bin einmal bei der falschen Nummer aufgestanden, weil ich mich verhört hatte - upps, naja bin halt Ausländer ;o)
Beim Abendbrot haben wir dann ein bisschen über die Regierungssysteme Amerikas und Deutschlands gesprochen, und ich musste meine Gasteltern erst einmal darüber aufklären, dass Helmut Kohl nicht mehr unser Bundeskanzler ist, sondern dass dieses Amt schon seit einigen Jahren von unserer Frau Merkel bekleidet wird - das wäre in Amerika übrigens undenkbar! Wie erwartet eröffneten mir meine Gasteltern dann auch, dass sie auf keinen Fall Obama wählen werden, weil er ein Blender wäre, der eigentlich von Amerika und seinen Einwohnern gar keine Ahnung hat! --> Ich bin halt in Texas, einem sehr konservativen Staat, was das angeht!
Am Mittwochvormittag durfte ich dann zu Hause bleiben, und da habe ich wieder die Chance genutzt mit meiner Mama zu skypen - das heißt über das Internet zu telefonieren, und wenn man Webcams hat, hat man auch die Möglichkeit sich zu sehen! Was die Technik nicht alles möglich macht! Da kommt erstmal kein Heimweh auf. Nachmittags hab ich dann die beiden "Kleinen" das erste Mal allein von der Schule abgeholt und bin danach mit ihnen auf den Spielplatz gegangen, weil wir noch kurz auf den Schulschluss der großen Tochter warten mussten - leider hat sich der Kleinste in die Windel gemacht und der lange Weg nach Hause war sehr, naja sagen wir mal, "geruchsintensiv"! ;o)
Zwischendurch musste dann das Auto auch mal wieder betankt werden - ich glaube, ich habe für einen Tankvorgang noch nie so lang gebraucht! Ich stand vor dieser Tankstation und wusste erst einmal gar nichts damit anzufangen??? Es gab nur einen Tankrüssel aber mehrere Spritsorten, und diese waren nicht benannt, sondern nur mit Nummern versehen - da fiel mir auf, dass ich noch nicht einmal wusste, was ich tanken muss! Also schnell meinen Gastvater angerufen, der mir dann sagte, ich müsste die "93" tanken - na klar, was sonst ;o) Trotzdem war das Problem noch nicht ganz gelöst, denn es kam immer noch nichts aus diesem Schlauch, obwohl ich bei der 93 auf Start gedrückt hatte... Eine nette Dame neben mir erklärte mir dann ganz nett, dass ich erst bezahlen müsse und dann tanken kann! Also habe ich die Kinder aus dem Auto geholt (denn man darf Kinder in Amerika keine Minute allein im Auto lassen, sonst kann man dafür angezeigt und ins Gefängnis gesteckt werden!), bezahlt, die Kinder wieder ins Auto gebracht und endlich getankt - au Mann, das war anstrengend!
Am Freitag ging es dann zu einem Footballspiel der Schulmannschaft der größten Tochter (die Spieler waren zwischen 17 und 18 Jahre alt), und das war wirklich so, wie man das so aus dem TV kennt: Fastfood, Cheerleader, große Zuschauertribünen und jede Menge Footballspieler in ihren Sportoutfits - das war mal ein Erlebnis. Ich hab die Regeln zwar nicht so ganz verstanden, obwohl mein Gastvater sie versucht hat zu erklären, aber als dann ein Touchdown gemacht wurde, hab ich einfach mal mitgejubelt ;o)
Am Sonnabend waren wir in einem riesigen Halloween-Store, wo es alles erdenklich Gruslige zu kaufen gab - von der abhackten Hand bis zu toten Ratten bis hin zu allen erdenklichen Kostümen gab es dort alles, was das Horror-Herz begehrte! Unglaublich dieser Hype! Am nächsten Freitag ist es ja dann auch schon so weit, dann heißt es "trick-or-treat"!
Ach, und gestern durfte ich das erste Mal reiten - naja, reiten ist übertrieben, ich saß auf dem Pferd, und mein Gastvater hat es geführt, aber ich bin immerhin allein rauf und wieder runter gekommen ;o)
Ich werde weiterhin berichten.

Eure Dajana aus Texas


20.10.2008: In alle Winde zerstreut

Am Donnerstag ging es endlich nach New York City. Dort war es sehr aufregend. Wir sind dort mit dem Bus unterwegs gewesen und haben das meiste aber leider nur von dort aus gesehen und danach hatten wir auch nur wenig Freizeit. Aber für ein Foto am Time Square und vor der Freiheitsstatue (die wir übrigens von einer Fähre aus besichtigen konnten) war dann doch noch Zeit ;o) Das richtige New York-Feeling konnten wir also gar nicht richtig schnuppern - da muss man einfach noch mal hin! So schnell wie wir da gewesen sind, sind wir auch schon wieder weg gewesen.
Am Freitag wurden wir Aupairs dann "in alle Winde verstreut" und es ging auf zu den Gastfamilien! Alle waren aufgeregt und zweifelnd zugleich. Doch als ich dann in Chicago meinen Flug nach Dallas verpasst habe und dort 3 Stunden auf meinen neuen Flieger warten musste, überkam mich zum ersten Mal erstmal richtig das Heimweh und ich hätte sehr gern einen Flieger nach Berlin genommen, aber die Vernunft hat natürlich überwogen und so bin ich dann um 22:30 Uhr, anstatt um 19:30 Uhr, in Dallas/Texas angekommen.
Mein Empfang am Flughafen war sehr ruhig - ok, es war auch schon sehr spät und wir waren alle sehr müde. Mein Gastvater hat mich mit der "großen" Tochter am Flughafen abgeholt und dann sind wir "nach Hause" gefahren. Das Haus ist sehr groß aber doch weiter ab von der Stadt und anderen Nachbarn als ich gedacht habe... Beziehungsweise haben wir gar keine Nachbarn - das Haus liegt tatsächlich mitten auf einer riesigen Wiese! Ohne Auto wäre ich hier echt aufgeschmissen...
Der erste Tag heute war schon sehr, sehr anstrengend, wir waren schon sehr früh auf und hatten viel zu tun. Mit drei kleinen Kindern ist es sehr anstrengend! Erst waren wir zu einem Fussballspiel von der Tochter, danach bei McDonalds. Danach sind wir kurz zum Haus gefahren und danach zu einem 'Pumpkin Patch' - das war wie ein Streichelzoo, in dem man Kürbisse für Halloween kaufen konnte. Das war eigentlich ganz cool! Da sind wirklich welche mit Cowboyhut herumgelaufen ;o)
Es ist doch alles sehr ungewohnt, aber das wird schon! Aber sie sind alle sehr nett und die Kinder sind echt süß! Die Tiere sind auch ok - die Hunde sind schon sehr alt und bewegen sich nur gaaaanz langsam ;o) Abends müssen wir immer auf die Koppel neben dem Haus um die Pferde zu füttern.
Mein Zimmer ist echt groß und das Bett ist riesig!!! Und so hoch, wenn ich drauf sitze, berühren meine Füße nicht mal den Boden! Einen eigenen TV habe ich auch und ein eigenes Bad mit Dusche - LUXUS! Ein Handy hab ich auch bekommen, aber damit muss ich mich erstmal zurecht finden.
Die Gastmutter ist erst gestern Abend sehr spät abends gekommen - sie hatte ein Reitturnier. Auch sie ist sehr nett und es ist angenehm noch eine Frau im Haus zu wissen.
Heute waren wir auf einem Reiterhof, um die Reitstunden der großen Tochter wahrzunehmen. Dort bin ich dann zum ersten Mal mit "meinem" Landrover hingefahren. Das hat viel Spaß gemacht, weil ich 1. noch nie so ein großes Auto gefahren bin und 2. noch nie Automatik.
Das Wetter hier ist übrigens total schön - heute hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und ich bin T-Shirt umhergelaufen... Ich denke mal, dass es so 25 Grad oder ein bisschen mehr sind. Das einzige was nervt ist, das überall die Klimaanlagen sehr kalt sind! Meine erste Erkältung hatte ich bereits in der Aupair-Schule hinter mir ;o)

Liebe Grüße aus Texas ;o)
Dajana


16.10.2008: Ossis muessen zusammenhalten!

Ich bin gut angekommen. Hatte nur bei beiden Fluegen dicke Menschen neben mir zu sitzen - das war ganz schoen eng!!! :o)
Gestern sind wir erst 5 Uhr deutscher Zeit im Bett gewesen und mussten schon wieder um 6 Uhr aufstehen. Aber es ging, ich habe keinen Jetlag. Das Fruehstueck war eher sehr uebersichtlich, aber ok! Das Zimmer ist auch ganz in Ordnung - ich teile mir ein 4er Zimmer mit einem Maedchen aus Roebel an der Mueritz - die Ossis muessen halt zusammen halten :o)
Der Unterricht ist nicht besonders spektakulaer aber informativ - wir haben einen Film ueber "Security" geschaut, uns vorgestellt und gebastelt - wirklich wie im Kindergarten :o). Naja, aber am Donnerstag kommt ja dann der grosse New-York-Trip - da freue ich mich schon drauf!
Ansonsten hatten wir gestern Abend das sogenannte "International Singalong" in einem grossen Kinosaal. Da mussten die ganzen Nationalitaeten einzeln auf die Buehne und ein typisches Kinderlied performen. Heute ging der Unterricht regulaer weiter und heute Abend wird uns ein amerikanischer Polizist ueber die allgemeinen Verhaltensregeln informieren.
Ich melde mich mit Fotos dann nach unserem NY-Trip wieder!


Dajana Schwendt
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